PIW e.V. – Der Verein stellt sich vor

Therapiezentrum
Pflege in familiärer Atmosphäre - das ist PIW

"Patienten im Wachkoma e.V." – kurz: PIW – ist ein Verein, der sich an alle Angehörigen von Patienten richtet, bei denen ein "Apallisches Syndrom", ein "Koma" bzw. ein "Wachkoma" diagnostiziert wurde. Er wurde 1995 gegründet. In einer vom PIW betriebenen Rehabilitationseinrichtung in Bergneustadt werden bis zu zehn Betroffene in familiärer Atmosphäre intensiv betreut und behandelt. Angehörige und Patienten werden hier für die häusliche Behandlung und Pflege vorbereitet, um eine echte und sinnvolle Alternative zur späteren Unterbringung in einem Pflegeheim zu schaffen. Angehörige sind daher – anders als in den meisten anderen Einrichtungen – herzlich willkommen, den Therapieprozess zu begleiten.

Neben der unmittelbaren Arbeit mit den Patienten versteht sich der Verein auch als Ansprechpartner für die Angehörigen und berät sie bei dem Weg durch die Instanzen des deutschen Gesundheitswesens. PIW ist beliebter Gesprächspartner der Medien und der Politik und kämpft stetig für die Interessen der Wachkomapatienten.

Rund 500 Mitglieder engagieren sich für die gute Sache und tragen den Verein. Die von PIW angewendete Therapie wird teilweise durch die Kassen bezahlt, der Eigenanteil der Patienten stellt den Rest dar. PIW ist nicht gewinnorientiert, sondern sieht sich im Dienste seiner Patienten.